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­ Liebe Potsdamer Mitbürger,

in diesem Jahr findet keine große Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Pogromnacht von 1938 statt. Corona ist angesagt und verständlicherweise sollen keine größeren Versammlungen stattfinden. Keine Versammlungen, also, keine „Synagoge“, denn Synagoge heißt übersetzt „Versammlung“. Verteilt über den Tag werden kurzen Andachten am Standort der alten, zerstörten Synagoge abgehalten. Nur Gebete, keine Reden. In diesem Jahr gibt es kleine Gebete, keine Versammlung.

Also, keine Synagoge?
Doch…!
WIR SIND SYNAGOGE

Es stimmt schon, dass unser Konzept für einen zentralen Versammlungsort, an dem wir seit mehreren Jahren gearbeitet haben, verhindert wurde, aber Synagogen gibt es in Potsdam.

Vor fast zweitausend Jahren wurde unser zentraler Tempel in Jerusalem zerstört. Dies beweinen wir einen Tag im Jahr und fasten zudem. Acht Tage aber feiern wir die Laubhütte in einem Fest, welches die höchste Aufforderung zur Freude hat. Wir werden daran erinnert, dass wir nur Gast auf Erden sind und dass das Leben eine Reise ist, welche manchmal auch 40 Jahre dauert, bevor man das gelobte Land erreichen kann. So werden wir weiter das Wichtigste sammeln, was man sammeln kann – Menschen – und immer offen sein für aufrichtige Menschen, die sich mit uns versammeln wollen.

Denn, WIR SIND SYNAGOGE!

Synagogengemeinde Potsdam

 

Die Andachten finden um 12:30*, 13:30, 14:30, 15:30* & 16:30 statt.
* mit Rabbiner Presman

Um 16:00 lädt die Junge Union in die Kiezstr. 10 zum Gedenken an den dortigen Stolpersteinen ein.

Hier entsteht unsere Webseite

noch etwas Geduld…